Musikschulreise nach Tallinn 09.05.-13.05.2024

Unsere Reise mit der Dithmarscher Musikschule in die Hauptstadt Estlands begann

am Donnerstag, dem 09. Mai 2024.

 

Teilnehmer des Konzertes im russischen Kulturzentrum

Mit dem Musikschulbus sind wir zum Hamburger Flughafen gefahren. Von dort aus sollte unser Flug nach Warschau starten. Da dieser aber ausfiel, haben wir einige Zeit nach einer Alternative gesucht. Glücklicherweise gab es die Möglichkeit, umzubuchen, sodass wir am frühen Abend zuerst nach Frankfurt geflogen sind und nachts weiter nach Tallinn. Wir wurden von Svetlana Zaugarova, der Leiterin des Musikbereiches im russischen Kulturzentrum „Russian Cultural Centre” und einer Mutter einer Schülerin von Frau Zaugarova abgeholt und zu unserem Hotel gebracht.

In der Zeit von Freitag bis Sonntag haben wir die Stadt besichtigt. Wir haben zum Beispiel an einer Führung mit einer Stadtführerin teilgenommen, eine Sightseeing-Bustour gemacht und sind in dem alten und neuen Stadtteil spazieren gegangen.

Tallinn hat besonders in der Altstadt viel zu bieten: Unter anderem kann man die alte Stadtmauer, einige Kirchen, Denkmäler und historische Gebäude sehen. Außerdem haben wir die sogenannten „Bastion Tunnels” besucht. Das sind unterirdische Gänge, die zu Kriegszeiten als Fluchtweg, Versteck und Lieferweg für Lebensmittel und Munition genutzt wurden.

Aber auch der moderne Stadtteil ist sehr interessant: Hier befindet sich ein großer Hafen, ein Einkaufszentrum und viele Wolkenkratzer.

Ebenfalls hatten wir zwei Konzerte. Am Samstag waren wir dazu eingeladen, auf einem Blasmusikfestival im russischen Kulturzentrum zu spielen. Nach einigen Proben begann um 13:00 Uhr das Konzert. Man konnte Querflöten, Blockflöten, Klarinetten und Saxophone hören. Es wurden berühmte Werke gespielt, wie von Komponisten wie Vivaldi, aber auch einige Stücke von estnischen Komponisten. Wir hatten die Ehre, längere Stücke zu spielen, während die Musiker:innen lokaler Musikschulen eher kürzere Werke vorgetragen haben. Als letzten Beitrag kamen alle auf die Bühne, um zwei gemeinsame Stücke zu präsentieren, „Play Seven” und „Good News”. Am Ende des Konzertes haben wir noch ein kleines Präsent, bestehend aus einem Diplom und Süßigkeiten, bekommen. Außerdem haben unsere Lehrkräfte ein Foto mit allen Teilnehmenden und einen kleinen Pokal erhalten.

Das Konzert am Sonntag fand im etwas kleineren Rahmen in einem Instrumenten-und Musikmuseum statt. Auch hier hörte man ähnliche Beiträge wie am Vortag. Für alle war es schön zu sehen, dass wir uns im Vergleich zum Vortag gesteigert hatten und das Publikum begeistert war.

Zum Abschluss unserer Reise haben wir uns die Oper „Orpheus in der Unterwelt”angesehen. Auch wenn Estnisch gesprochen wurde, haben wir doch vieles verstanden, da auf einer Leinwand die englischen Untertitel abgebildet waren. Das Stück ist schön inszeniert worden und das Zusehen hat allen viel Freude bereitet.

Am Montagmittag ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause. Diesmal sind alle Flüge wie geplant abgeflogen, sodass wir gegen 21:00 Uhr die Heider Musikschule erreichet hatten.

An diesem Punkt möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, die uns diese Reise ermöglicht haben. Ebenfalls geht ein großes Dankeschön an diejenigen, die uns vor Ort begleitet, uns die Stadt ein bisschen nähergebracht und die Konzerte organisiert haben. Besonders möchten wir uns natürlich bei Herrn Ferret und Frau Stadie bedanken, die uns während der Reise die ganze Zeit unterstützt und so viele Dinge vorbereitet haben, von denen wir wahrscheinlich gar nichts mitbekommen haben.

Für alle, die vielleicht noch zweifeln, ob sie bei einer Reise dieser Art teilnehmen sollten, kann ich dieses Erlebnis unbedingt empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten und die Zeit vergeht wie im Flug.