Wir über uns – Presse aktuell:
Dithmarscher Rundschau, 15. Juni 2004
Musikschüler glänzen mit Pauken und Trompeten
von Georg v. Baudissin
Meldorf – Musik macht das Leben noch viel schöner – sie gehört zum Glücklichsein. So empfanden es die Zuhörer, die beim Musikschulfest in die begeisterten Gesichter der Kinder und Jugendlichen blickten, die sich an den Klängen der Geigen, Flöten, Trompeten oder Klaviere erfreuten.
Das Musikschulfest bot in lockerer Atmosphäre viele Möglichkeiten, sich über die Arbeit der Dithmarscher Musikschule zu informieren. Dabei wurde Manches ausprobiert. Der achtjährige Joachim Bendzuck hatte zum Beispiel erstmals eine Trompete in die Hand genommen, blies die Backen auf und prustete kräftig hinein. Sandra Zabel (10) aus Linden, die Mitglied der “Easy Band” der Musikschule ist und dem Jungen ihre Trompete geliehen hatte, verzog erschrocken das Gesicht. Denn es war ein fürchterlicher Ton, der heraus kam. Doch laut war er – und das erzeugte den ganzen Stolz des Jungen, der eigentlich Klavierspieler ist.
Der Leiter der Dithmarscher Musikschule, Richard Ferret(52), konnte die Veranstaltung wieder als großen Erfolg bezeichnen – sowohl hinsichtlich der Besucherzahlen als auch des Variantenreichtums der Darbietungen.
Die Beteiligung übertraf sogar den Erfolg der beiden Vorjahre. In verschiedensten Ensembles musizierten rund 450 Musikschüler aus dem ganzen Kreis – vom Vorschulalter bis zu den Erwachsenen. So spielten das Jugend-Sinfonieorchester “Mezzaforte” und das Blasorchester “Easy-Band” munter darauf los und ernteten viel Beifall, zumal sie aus allen Altersgruppen zusammen gesetzt sind. Der Kinderchor der Musikschule sang und die Mädchen und Jungen aus den Gruppen der musikalischen Früherziehung führten ein gesungenes Märchenspiel und Ballett-Tanz auf. Begeistert wurden auch die Darbietungen der Blockflötengruppe, der Mini-Strings und der “Fiddel-Kids” aufgenommen.
Die Musikschule hat zurzeit 70 Dozenten und mehr als 2 000 Schüler – damit ist sie die größte der 22 Kreismusikschulen in Schleswig-Holstein. Alleine 400 Kinder nehmen an der musikalischen Früherziehung teil. Unterrichtet wird an mehr als 40 Stätten, meist in öffentlichen Gebäuden. “Unsere Lehrer fahren zu den Schülern, nicht umgekehrt, so dass kein Kind mehr als 15 Kilometer zurücklegen muss”, erklärt Richard Ferret.
